Abel Tasman bis Marlborough Sounds

Mittwoch, 09.07.2014

Dienstag, 11. März 2014

Mit dem Campervan durch die Südinsel - Abel Tasman bis Marlborough Sounds

Sa 08.03.2014
Die Sonne scheint, 20°C und wir verlassen diesen schönen Flecken Erde. 



Es geht nach Nelson. Wir bummeln durch die Stadt und genießen den sonnigen Tag. 
Den Hafen sehen wir uns auch an und sind sehr froh, dass wir nicht hierher gesegelt sind. Die Marina in Whangarei erscheint uns von der Lage und den Einkaufsmöglichkeiten um nasenlängen attraktiver.

dänische Goldschmiede  

Nelson selbst ist eine Stadt, in der man dann auch mal wieder so richtig shoppen gehen könnte. 
Außerdem ist "Sunny Nelson" einer der sonnigsten Plätze Neuseelands. 

Gegen Abend finden wir uns im Nelson City Holiday Parkein. Eine kleine, feine Anlage mit schönen Sanitären Anlagen, Küche, TV Raum und einem BBQ Platz (40$). Hier treffen wir Heike und Manfred aus N-Hessen wieder. Ich hatte mit den beiden schon in der Old MacDonaldsFarm in der Küche geklönt.


So 09.03.2014
Und so klönen wir den ganzen Sonntag Morgen weiter. Herrlich!

Wir fahren noch einmal in die Stadt und besuchen das Museum. 

Dann rollen wir langsam weiter und nehmen die Route 6, erst entlang der Küste und dann durch die Berge nach 

HAVELOCK,  
Welthauptstadt der 
Grünschalenmuschel
in den Marlborough Sounds

Bis zu 200 Tonnen pro Tag wurden in der letzten Saison nach China verkauft, erzählt uns ein Einheimischer. 



Mistletoe Bay

Die nächsten Tage wollen wir die Sounds erkunden. 
Erster Stopp für die Nacht ist die Mistletoe Bay.
(32$, Dusche extra 2$ 5min.)
Eine Schulklasse campt hier und erkundet den Queen Charlotte Sound mit dem Kanu. 
Wir treffen ein holländisches Paar mit dem Campervan wieder, die wir schon aus Nelson kennen.

Mo 10.03.2014

Portage Bay

11:30 Eine kleine Marina mit Schwimmstegen vor einem Hotel in der Portage Bay erweckt unser Interesse. Vielleicht könnten wir Ende des Jahres die Sounds besegeln? Es ist richtig schön hier und wir treffen den Hotelmanager. Was soll ich sagen: Ein Deutscher. 
Mit seiner Frau zieht er durch die Welt und päppelt heruntergekommene Resorts und Hotels wieder auf. Das ist ihre Art, die Welt zu bereisen und dort zu arbeiten, wo andere Urlaub machen. 

Picnic Bay


Wir suchen uns den nächsten Platz für die Nacht. Eine Bucht weiter ist ein DOC in der Picnic Bay und wunderschön.
Der Tag ist sonnig und wir genießen unseren herrlichen Standort und die Aussicht. Am Nachmittag dröhnen zwei Motorräder auf den kleinen Platz. Bea und Helle auf ihrer Worldtour per Bike. Eine kurze Unterhaltung nur, dann müssen die beiden weiter.
Für uns bleibt ein entspannter Tag.

Di 11.03.2014 

Picnic Bay

Am nächsten Morgen ist der Kenepuru Sound spiegelglatt. Es ist bedeckt, aber nicht kalt. Um noch weiter am Kenepuru entlang zu fahren, fehlt uns die Zeit. So kehren wir um, und legen die 31km auf der schmalen, kurvenreichen Strecke bis zur Hauptstraße in 50min zurück. Von dort sind es noch 22km bis Picton. 
Zur Kenepuru Road sei gesagt, dass rechts und links meist private Grundstücke liegen und man nur gelegentlich einen Blick auf den Sound erhält. Ansonsten sieht man viel Hecke und Grün.

Nur ein kleiner Zwischenstopp zum Einkaufen und den Hafen ansehen. Auch diese Marina ist besser gelegen, als die in Nelson. Gerade wollen wir weiter gehen, da sehe ich einen Stachelrochen im Hafenbecken schwimmen. Was für ein Riese. Auf der anderen Seite legen sich Kanuten mächtig ins Zeug. 
Fast sieht es so aus, als wollten sie vor der Fähre flüchten. 
Im Holzhafen von Picton kommt ein LKW nach dem anderen. Einige kommen uns auf der engen Staße entgegen.


Der Tag hellt auf und wir machen uns ein Mittagessen vor atemberaubender Kulisse.

Robin Hood Bay


In der Robin Hood Bay treffen wir das erste Mal auf Segler, die wie wir, mit dem Camper unterwegs sind. Karl und Rebecca von der Windora fahren mit ihren beiden Kindern morgen zurück nach Whangarei.

Whites Bay  

Wir trinken einen Kaffee und rollen weiter auf der Port Underwood Road bis zum  
DOC WHITES BAY 
Der erste Platz mit Dusche! Zwar nur kaltes Wasser, aber besser als gar nichts. Der DOC liegt fantastisch und hat einen eigenen Badestrand, auf dem sich die blaugrünen Wellen des Pazifik brechen. Sogar Süsswasserduschen am Strand. Das ist ja wirklich eine Luxus Campsite vom DOC.


















Neuseeland Südinsel

Mittwoch, 09.07.2014

Mit dem Campervan durch die Südinsel - Marlborough Sounds bis Christchurch

Mi 12.03.2014
Wir verabschieden uns von den wunderschönen Marlborough Sounds und fahren durch die Weinebenen der Cloudy BayBlenheim und weiter an der Kaikoura Küste nach Christchurch. Die Stadt sehen wir uns später an, denn das Auto müssen wir erst am 15. abgeben. Uns bleiben noch ein paar Tage für die vorgelagerte Halbinsel Banks. Wir müssen tanken und suchen die in Nokia Maps eingetragenen Tankstelle. Wie wir herausfinden, gibt es diese seit vier Jahren nicht mehr.


Auf der ganzen Peninsula soll es angeblich keine Tankstellen mehr geben. Ach du liebe Güte. Liegen bleiben wollen wir auf keinen Fall. Aber bevor wir heute wieder in die Stadt fahren, suchen wir erst einen Campingground und vertagen das Tanken auf morgen.

Für 16$ finden wir im Orton Bradley Park eine gemütliche Idylle.





Do 13.03.2014
um 10:30h starten wir durch, um den Benzindurst zu löschen. Dafür müssen wir ein ganzes Stück nach Christchurch zurück fahren. Mit vollem Tank fährt es sich gleich viel entspannter. Auf dem Weg nachAkaroa stellen wir fest, dass es auf der Halbinsel sehr wohl Tankstellen gibt. Unser Bedarf ist allerdings voll gedeckt. Nun ist es schon wieder Mittag und wir braten uns ein paar Eier auf der Alm.



Die Banks Peninsula wurde durch zwei Vulkanausbrüche geformt. Das Erebnis ist spektakuläre Landschaft.  Wir sind begeistert.
Auch der Top 10 Holiday Park in Akaroa hat eine Top Lage. Von oben sieht man auf die gleichnamige Bucht. 

Wir gehen entlang der Küste, als sich plötzlich ein tiefes Wolkenband in die langgezogene Bucht schiebt. Sieht irgendwie unwirklich aus.

Bei herrlichem Sonnenschein wabern die Nebelschwaden immer weiter Richtung Akaroa. 


Ein riesiger Baum wurde gefällt und in Dutzend Stücke zerteilt. Eigentlich sah er noch ziemlich gesund aus.






Der Leuchtturm von Akaroa ist von 1880 und wurde 100 Jahre später von der Lighthouse Preservation Society hierher versetzt. Er wird von Spendengeldern unterhalten und ist heute eine der Touristenattraktionen im Ort.


Akaroa ist französisch geprägt. Da darf natürlich der Maler vom Montmartre nicht fehlen.






Fr 14.03.2014
Heute ist Entspannung auf dem Berg, mit einem grandiosen 360° Blick, angesagt.







Sa 15.03.2014
Nachdem wir unsere Reste verfrühstückt haben geht es pünktlich zurück nach Christchurch.

Wir laufen durch das Centrum und sehen die verherenden Schäden, die das Erdbeben vom 22.Februar 2011 hinterlassen hat. Es gilt als das schwerste Beben in Neuseeland. 

Die Erde bebt hier eigentlich ständig. Im Te Papa Museum steht ein Seismograph, auf dem man ablesen kann, wie stark es grade wackelt.

Ob mich das nun beruhigt, wage ich zu bezweifeln.



Die Innenstadt wird in Projekten langsam wieder aufgebaut. Es geht voran, aber, wie gesagt, langsam.

In anderen Staßenzügen sieht es nicht aus, wie nach einem Krieg. Hier sitzt man wunderbar in der Sonne, trinkt einen Kaffee oder setzt sich auf die Staßenbahn und läßt sich durch die Stadt fahren. Das geht auch im Oldtimer! 

New Regent St. 




Der VW Käfer ist irgendwie...... immer vorne!  





So, es wird Zeit das Auto abzugeben. Erst noch unsere Rucksäcke im Country Glenabladen und los.
Ins Hotel wollen wir nicht gleich wieder. Michael dürstet nach deutscher Presse, und da wir in der Nähe des Flughafens sind, bietet sich ein Ausflug dorthin einfach an.
Trudy von der Campervan Vermietung muss Gäste dort abholen und so fahren wir gleich mit. Deutsche Presse ist am Flughafen allerdings nicht zu bekommen. Der Commonwealth Sprachraum ist so riesig und da wird eben englisch gelesen.
Mit dem Bus 29 können wir direkt wieder zum Country Glen fahren. Am Lenkrad sitzt Manuel aus La Coruna. Er ist begeistert, dass wir mit dem Segelboot bis hierher gesegelt sind. Manuel ist 1972, mit 23 Jahren, nach Neuseeland gekommen und liebt es, hier zu leben.
Asta Luego und Adios.



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Dienstag, 11. März 2014

Bald geht es los

Sonntag, 22.06.2014

Dies ist der erste Eintrag in meinem neuen Blog. In Zukunft werde ich hier über meine Erlebnisse im Ausland berichten.